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Liebe Interessierte, es zieht uns ans Meer und an die Küste: Wir blicken auf die Sommerreise des Bundesumweltministers, die ihn unter anderem an die deutsche Ostsee zum KI-Leuchtturmprojekt SEAGUARD führte, und auf das ANK-Projekt des Monats August, das Verbundvorhaben ZOBLUC. Was kann Seegras dazu beitragen, den Klimawandel zu bekämpfen? Diese Frage stellen sich die Forscher*innen in ZOBLUC: Sie untersuchen genauer die Rolle von Seegraswiesen als Kohlenstoffspeicher. Im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) gehören die Wasser- und Bodenverbände (WBV) zu einer wichtigen Akteursgruppe. Sie sind Partner, um den Wasserrückhalt zu stärken, Auen wiederherzustellen und Moore wiederzuvernässen. Über Arbeit und Herausforderungen eines WBV berichtet Stephan Garkisch, Geschäftsführer des WBV „Finowfließ“, in der Rubrik „3 Fragen an …“. Wir freuen uns, Ihnen einen Ausblick zu geben: Vom 07. bis 14.10.2026 findet die erste ANK-Themenwoche statt, bei der sich bundesweit ANK-Förderprojekte vorstellen. Sie bieten Mitmachaktionen, Exkursionen sowie zahlreiche weitere Veranstaltungen an. Wir halten Sie dazu auf dem Laufenden. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und einen erholsamen Sommer. Ihr KNK-Team
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Vernetzung, Sommerreise und Impulse für den Moorschutz
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Ein sommerliches Foto aus Halle (Saale): Über 150 Teilnehmende aus rund 100 Kommunen kamen zum Vernetzungstreffen im Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in ländlichen Kommunen“ Ende Juni 2026 zusammen. Im Mittelpunkt stand der Austausch: Welche Maßnahmen haben sich bewährt – und welche Herausforderungen beschäftigen viele Projekte gleichermaßen? 16 Kommunen stellten ihre Ansätze und Erfahrungen in Impulsvorträgen vor. Informationen zu über 100 Projekten des Förderprogramms finden Sie in den Projektsteckbriefen.
Ministerbesuch beim KI-Leuchtturmprojekt SEAGUARD Auf seiner Sommerreise Anfang Juli 2026 durch Mecklenburg-Vorpommern besuchte Bundesumweltminister Carsten Schneider auch Projekte an der Ostsee. Das Thema Meeresschutz stand im Fokus. Er traf unter anderem das Forschungsteam des KI-Leuchtturmprojekts SEAGUARD, das im Rahmen des ANK gefördert wird. Mithilfe von KI, Umwelt- und Fernerkundungsdaten sowie Modellsimulationen kartiert das Projekt Seegrasbestände in der deutschen Ostsee. Ziel ist es, geeignete und klimaresiliente Standorte für die Wiederansiedlung von Seegras zu identifizieren.
Für den Moorschutz: neue Projekte und mehr Forschung Im ANK-Förderprogramm InAWi gehen vier neue Projekte der Frage nach, wie Moorbodenschutz länderübergreifend wirksam gestaltet werden kann. Sie entwickeln Strategien, die Klimaschutz- und Naturschutzaspekte ebenso berücksichtigen wie wirtschaftliche Perspektiven – insbesondere für die Land- und Forstwirtschaft. Auch die Forschung wird weiter gestärkt: Seit Juli 2026 fördert das Bundesumweltministerium im Rahmen des ANK ein Forschungsvorhaben Moor in Greifswald. Hierfür werden insgesamt 14 Millionen Euro bereitgestellt. Exzellente Forschung zu Biodiversität, Wasserhaushalt und nachhaltiger Moornutzung sowie die Bereitstellung von praxisrelevantem Wissen stehen dabei im Fokus.
Zum Abschluss eine gute Nachricht von der Landwirtschaftlichen Rentenbank: Im Förderprogramm „ANK NABO“ wurden im Juni 2026 mehr als 3.700 Interessenbekundungen für die aktuelle Förderrunde eingereicht. Das große Interesse gilt sowohl Maschinen für die Bewirtschaftung nasser und wiedervernässter Moore als auch bodenschonenden Maschinen und Geräten im Ackerbau, Hackrobotern und Geräten zur insektenschonenden Grünlandernte.
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| Reduzierung des Flächenverbrauchs |
Relaunch der Website „Aktion Fläche“ |
Neu und optimiert: Die Informations- und Kommunikationsplattform des Bundes „Aktion Fläche“ unterstützt Kommunen jetzt noch gezielter dabei, den Flächenverbrauch im Sinne des Natürlichen Klimaschutzes zu reduzieren. |
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| Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) |
NKI-Förderaufruf „Klimaschutz in ländlichen Kommunen“ |
Mit der NKI-Förderung werden Projekte unterstützt, die den Klimaschutz im ländlichen Raum stärken. Antragsberechtigt sind alle juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts. Kommunen sind nicht förderfähig. Bewerbungen sind bis zum 15.09.2026 möglich. |
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Im ANK sind aktuell fünf Förderprogramme für Sie geöffnet. |
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BMUKN, Landwirtschaftliche Rentenbank |
Palu |
Mit Mitteln des ANK wird die dauerhafte Wiedervernässung genutzter Moore gefördert und eine moorbodenschonende Landnutzung unterstützt.
→ Zum Förderprogramm
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BMUKN, ZUG |
Auenrenaturierung an Fließgewässern |
Das BMUKN unterstützt Akteur*innen bei der Umsetzung von Projekten an Auen von Fließgewässern jenseits der Bundeswasserstraßen.
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BMUKN, ZUG |
KlimaWildnis – mehr Wildnis für Deutschland |
Das BMUKN fördert die Entwicklung und Sicherung von KlimaWildnis-Flächen sowie die Einstellung von KlimaWildnis-Botschafter*innen.
→ Zum Förderprogramm |
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BMUKN, ZUG |
InAWi: Klimamoorschutz |
Das BMUKN fördert Akteur*innen, die sich bei der Wiedervernässung von Mooren aktiv einbringen wollen.
→ Zum Förderprogramm |
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BMUKN, KfW
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Natürlicher Klimaschutz in Kommunen
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Das BMUKN unterstützt Städte und Gemeinden, Grünflächen zu schaffen, Böden zu entsiegeln und Artenvielfalt zu fördern. → Zum Förderprogramm
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Kompensation von Wert- und Ertragsverlusten auf wiedervernässten Moorbodenflächen: das Förderprogramm Palu
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09.09.2026, 10:00–11:30 Uhr online
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In unserer Veranstaltung stellen wir Ihnen das ANK-Förderprogramm „Palu“ vor. Es ermöglicht deutschlandweit Projekte, die auf eine dauerhafte und weitgehende Wiedervernässung von land- und forstwirtschaftlich genutzten Moorböden abzielen. Gleichzeitig unterstützt es Nutzungsformen wie die Paludikultur, die an erhöhte Wasserstände angepasst sind. Im Mittelpunkt des Seminars steht dabei das Fördermodul 3 „Kompensation der Auswirkungen einer dauerhaften und weitgehenden Wiedervernässung“.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung auf unserer Website.
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Entsiegelung und naturnahe Begrünung – Chancen, Maßnahmen und Förderung
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28.09.2026, 10:00–12:00 Uhr online
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Versiegelte Flächen prägen viele Städte und Gemeinden. Asphalt und Beton heizen urbane Räume zusätzlich auf. Dies führt zu gesundheitlichen Belastungen und verhindert wichtige Ökosystemleistungen von Grünflächen für die Stadt. Versiegelte Böden können kein Regenwasser aufnehmen, neuen Kohlenstoff speichern oder für Abkühlung sorgen. Kommunen, Schulen und Kirchen können helfen, neue ökologisch wertvolle Orte zu schaffen.
Im Seminar erhalten Sie Fach- und Praxiswissen zu kommunalen Entsiegelungskonzepten, Entsiegelungsmaßnahmen und Möglichkeiten naturnaher Begrünung. Die KfW informiert weiterhin über das ANK-Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung auf unserer Website.
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Klimaschutz aus dem Meer – Grundlagen und Maßnahmen
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07.10.2026, 10:00–11:30 Uhr online
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Wie tragen Meere und Küstenbereiche zum Natürlichen Klimaschutz bei? In diesem Seminar vermitteln wir Ihnen Grundlagen zu den Blue Carbon-Ökosystemen.
Unsere marinen Ökosysteme spielen eine wichtige Rolle für den Natürlichen Klimaschutz. Sie nehmen menschengemachtes CO2 langfristig auf und speichern es. Besonders wichtige Kohlenstoffspeicher sind sowohl Lebensräume (Habitate) am Meeresboden wie Seegraswiesen, biogene Riffe und Algenwälder sowie das feine Sediment am Meeresboden als auch Salzmarschen und Küstenmoore. Auch die pelagischen Habitate, also die Lebensräume im freien Wasserkörper, erfüllen eine Schlüsselrolle im globalen Kohlenstoffkreislauf. Wie Natürlicher Klimaschutz gelingen kann und welche Herausforderungen für Meeres- und Küstenschutz bestehen, sind Inhalte dieses Seminars.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung auf unserer Website.
Weiterer Veranstaltungstipp:
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ZOBLUC: Seegras – Zostera marina als Blue Carbon- Kohlenstoffspeicher in der Ostsee
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Das Verbundvorhaben ZOBLUC ist unser ANK-Projekt des Monats August 2026. Es untersucht die Rolle von Seegraswiesen als natürliche Kohlenstoffsenken („Blue Carbon“) und entwickelt wissenschaftliche Grundlagen für ihren langfristigen Schutz und ihre Wiederherstellung unter den Bedingungen des Klimawandels.
Moderne Fernerkundungsmethoden, Prozessstudien zur Kohlenstoffspeicherung sowie innovative Ansätze zur Steigerung der Klimaresilienz von Seegras werden im Projekt kombiniert. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in Renaturierungsmaßnahmen überführt und durch eine enge Einbindung von Stakeholdern und „Citizen Science“ praxisnah umgesetzt. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung nationaler Biodiversitäts- und Klimaschutzziele sowie der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen.
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Online-Beratungsangebot für Projektumsetzende
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Die KNK-Fachsprechstunde
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Bei unserem interaktiven Online-Beratungsformat stehen Sie im Mittelpunkt: Präsentieren Sie Ihre Ideen oder aktuelle Projekte und wir beraten Sie zu Ihren konkreten Fragen. Nehmen Sie an unserer nächsten Fachsprechstunde teil:
30.09.2026: Anlage von naturnahen Grünflächen Inhalt: Methoden zur Entwicklung naturnaher Grünflächen. Hier geht's zur Anmeldung.
Die Fachsprechstunde ist der Ort für Ihre Themen und Bedarfe. Schlagen Sie gern Ihr Thema für eine zukünftige Fachsprechstunde vor: Schreiben Sie uns eine E-Mail an knk@z-u-g.org.
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Beratungshotline
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Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie.
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Wir beantworten Ihre Fragen zu den Förderprogrammen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz. Bei Bedarf vermitteln wir Sie an spezialisierte Beratungsstellen bei Förderbanken und Projektträger*innen. Hotline: 030 72618 0200 Sie erreichen uns telefonisch montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr. Oder schreiben Sie uns eine Nachricht – über das Kontaktformular oder per E-Mail an knk@z-u-g.org.
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3 FRAGEN AN ... STEPHAN GARKISCH
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Stephan Garkisch ist seit Mai 2025 Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes „Finowfließ“ in Brandenburg. Zuvor arbeitete er als Planungsingenieur und Selbständiger mit eigenem Ingenieurbüro für Erschließung, Regenentwässerung, Straßenbau und Bahnbau.
Im Interview stellt er die Aufgaben und Herausforderungen eines Wasser- und Bodenverbandes (WBV) vor. Dabei macht er deutlich: Gewässerunterhaltung als zentraler gesetzlicher Auftrag der WBV ist ein Spagat zwischen unterschiedlichen Interessen, zwischen denen ein Ausgleich gefunden werden muss – auch und gerade beim Natürlichen Klimaschutz.
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Natur und Landschaft – Waldbrände in Deutschland
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Das Thema Waldbrände steht im Fokus der Juli-Ausgabe der Zeitschrift „Natur und Landschaft“, herausgegeben vom BfN. Waldbrände galten in Deutschland lange als seltenes Phänomen, doch steigende Temperaturen, lange Trockenperioden und veränderte Landnutzung erhöhen heute Häufigkeit und Ausmaß von Brandereignissen. Besonders betroffen sind trockene Kiefernwälder, aber auch andere Regionen verzeichnen steigende Risiken.
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Urbane grüne Infrastruktur ist ein elementarer Bestandteil einer umweltverträglichen, sozialen und gesundheitsfördernden Stadtentwicklung und zugleich essenziell für die Anpassung an den Klimawandel. Die Fachbroschüre gibt kommunalen Planungspraktiker*innen Argumente und Empfehlungen an die Hand, um die konkrete Umsetzung von Strategien und Maßnahmen auf dem Weg zu einer grünen Stadt (weiter) zu verfolgen.
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Das Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz (KNK) ist die zentrale Anlaufstelle für das Thema Natürlicher Klimaschutz auf Bundesebene. Es ist Teil des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) des Bundesumweltministeriums.
Das KNK bietet Beratung zu allen Fragen rund um den Natürlichen Klimaschutz, informiert über Fördermöglichkeiten, stellt Fachinformationen bereit und bringt Akteur*innen und Interessierte in Veranstaltungen zusammen. |
| Ein Geschäftsbereich der: |
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