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Liebe Interessierte, das Jahr ist noch jung und wir blicken optimistisch auf das, was im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) bereits umgesetzt wurde und weiter vorangetrieben wird. Mit inzwischen über 9.500 geförderten Projekten auf mehr als 2,2 Millionen Hektar entfaltet das ANK bereits deutlich seine Wirkung, wie das Bundesamt für Naturschutz (BfN) berichtet. Dass der Klimaschutz weiterhin engagiertes Handeln erfordert, zeigen zugleich aktuelle Zahlen: Das EU-Programm Copernicus meldete im Januar, dass 2025 das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war. „Bitte noch mehr Praxisbeispiele“ – diese Rückmeldung erhalten wir in unseren Veranstaltungen immer wieder von Förderinteressierten. Gerne folgen wir diesem Wunsch – unter anderem mit der Reihe „ANK-Projekt des Monats“. Im Januar-Projekt geht es um die naturnahe Umgestaltung eines Firmengeländes, im Februar-Projekt um eine effiziente Wiedervernässung eines ehemals landwirtschaftlich genutzten Hochmoors. Damit wir Sie künftig noch besser bei Fragen rund um die ANK-Förderungen unterstützen können, starten wir am 26.03.2026 unsere KNK-Fachsprechstunde. Sie planen ein Projekt zum Natürlichen Klimaschutz und wünschen sich Austausch oder Beratung? Dann ist dieses Angebot genau richtig für Sie. Apropos Fach- und Förderberatung: Diese bot das KNK bei der Grünen Woche am Stand des Bundesumweltministeriums (BMUKN) an – neben Talks aus der Praxis zu den Themen Agroforstwirtschaft und Wiedervernässung von Mooren. Im Rückblick erfahren Sie mehr dazu. Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre! Ihr KNK-Team
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Blick in die Praxis und Umsetzung
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Klima- und Biodiversitätsschutz verbinden, um hierdurch der Klimakrise und einem weiteren Verlust der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken – das ist das zentrale Ziel des ANK. Wie dies in der Praxis gelingen kann, zeigt eindrucksvoll das ANK-Modellvorhaben „Hotspot 28: Natürlicher Klimaschutz im Norden“. Bundesumweltminister Carsten Schneider besuchte das Projekt am 12.01.2026. Auf Instagram und LinkedIn berichteten BMUKN und Hotspot 28 zu diesem Termin. Das Projektgebiet erstreckt sich entlang der Ostseeküste von der Hansestadt Lübeck in Schleswig-Holstein bis hin zur Stadt Rerik in Mecklenburg-Vorpommern. Ein Verbund verschiedenster Akteur*innen setzt die Maßnahmen um – für eine stärkere Resilienz der Küstenökosysteme, für mehr Raum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt sowie für eine bessere Funktion der Böden als Kohlenstoffspeicher. Auch die ersten Moorprojekte aus dem ANK-Förderprogramm InAWi (Information, Aktivierung, Steuerung und Unterstützung von Maßnahmen zur Wiedervernässung von Moorböden) sind gestartet: Die fünf Projekte in Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen zielen darauf ab, regionale Managementstrukturen aufzubauen, Akteur*innen zu informieren und zu qualifizieren sowie Beteiligungsprozesse anzustoßen. Das Förderprogramm InAWi ist weiterhin geöffnet – ebenso wie das Förderprogramm 1.000 Moore. Relevanz von Mooren für das öffentliche InteresseNasse Moore spielen als natürliche Kohlenstoffspeicher eine wesentliche Rolle für den Klimaschutz. Der Moorbodenschutz steht deshalb im besonderen Fokus des ANK. Der Wissenschaftliche Beirat für Natürlichen Klimaschutz (WBNK) hat am 02.02.2026 eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er sich für ein „überragendes öffentliches Interesse“ für den Natürlichen Klimaschutz bei der Moorwiedervernässung ausspricht. Vorhaben, die durch den Gesetzgeber in dieser Form ausgewiesen werden, haben bessere Realisierungschancen als andere. Dieser Rechtsbegriff ist somit auch für den Natürlichen Klimaschutz bedeutend. Vom Land in die StadtIm ANK-Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ haben seit 2024, als die Förderung geöffnet wurde, 850 Antragsstellende (Kommunen, Kirchen, etc.) eine Zusage erhalten. Insgesamt wurden für die Maßnahmen bereits knapp 447 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Seit dem 01.01.2026 gibt es neue Zuschusshöhen für alle Module (A-D): 50 Prozent der förderfähigen Kosten eines Projekts werden erstattet, bei finanzschwachen Kommunen sind es 80 Prozent. Und es gibt weitere kleine Änderungen: So können jetzt auch kleine Parkanlagen auf begrenzt öffentlich zugänglichen Flächen, wie Schulhöfe, gefördert werden. Im Bereich Formulare und Downloads auf der KfW-Website finden Sie die aktualisierten Dokumente.
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| Stadtnatur |
| Auszeichnung für Stadtnaturprojekte |
Das BMUKN und BfN zeichneten im Rahmen der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen erneut Projekte aus, die sich für die Wiederherstellung, Pflege und den Erhalt von Ökosystemen in Städten und Gemeinden einsetzen. |
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Im ANK sind aktuell vier Förderprogramme für Sie geöffnet. |
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BMUKN, KfW |
Natürlicher Klimaschutz in Kommunen |
Das BMUKN unterstützt Städte und Gemeinden, Grünflächen zu schaffen, Böden zu entsiegeln und Artenvielfalt zu fördern.
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BMUKN, ZUG |
KlimaWildnis – mehr Wildnis für Deutschland |
Das BMUKN fördert die Entwicklung und Sicherung von KlimaWildnis-Flächen sowie die Einstellung von KlimaWildnis-Botschafter*innen.
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BMUKN, ZUG |
InAWi: Klimamoorschutz |
Das BMUKN fördert Akteur*innen, die sich bei der Wiedervernässung von Mooren aktiv einbringen wollen.
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BMUKN, ZUG |
1.000 Moore: Klimamoorschutz |
Das BMUKN unterstützt Akteur*innen bei der Wiedervernässung von kleinen, naturschutzbedeutsamen Mooren.
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Wasserhaushalt und Natürlicher Klimaschutz – Grundlagen, Prozesse, Maßnahmen
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24.02.2026, 13:00–14:30 Uhr, online
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Im Seminar geben wir Ihnen einen verständlichen Einblick in die wichtigsten physikalischen und ökologischen Prozesse rund um den Landschaftswasserhaushalt. Wir zeigen auf, warum Schritte hin zu einem naturnahen Landschaftswasserhaushalt zentrale Bedeutung für Natürlichen Klimaschutz und Klimaanpassung haben. Und wir erklären, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Resilienz von Ökosystemen zu stärken.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung auf unserer Website.
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Wiedervernässung naturschutzbedeutsamer Moore: Förderung und Praxis
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26.02.2026, 13:30–15:30 Uhr, online
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Im Seminar geben Expert*innen Einblicke in die Angebote und Maßnahmen der ANK-Förderrichtlinie „1.000 Moore“. Zudem stellen erste geförderte Akteur*innen aus Hamburg und Sachsen ihre Projekte vor.
Nasse Moore sind natürliche Kohlenstoffspeicher und damit entscheidende Partner für den Klimaschutz. Darüber hinaus tragen sie als wertvolle Ökosysteme zum Erhalt der Biodiversität, zum Natur- und zum Artenschutz bei. Der Moorbodenschutz steht deshalb im besonderen Fokus des ANK.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung auf unserer Website.
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Aktuelles aus dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz
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03.03.2026, 11:00–12:00 Uhr, online
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Das Online-Seminar bietet einen kompakten Überblick über den aktuellen Umsetzungsstand des ANK, über ANK-Förderrichtlinien sowie über die Aufgaben und Angebote des KNK.
Im Fokus der Veranstaltung stehen die Handlungsfelder und Förderrichtlinien des ANK sowie beispielhafte Umsetzungsprojekte, die ein hohes Potenzial an Treibhausgasminderung aufweisen. Auch zentrale Anlaufstellen wie die KlimaWildnisZentrale und ANK-Regionalbüros werden vorgestellt.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung auf unserer Website.
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5. Online-Vernetzungstreffen zum Natürlichen Klimaschutz – Treibhausgas-Einsparpotenziale im ANK
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05.03.2026, 09:30–12:00 Uhr, online
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Wir laden Sie ein, beim Online-Vernetzungstreffen mit Akteur*innen aus Verwaltung, Praxis und Zivilgesellschaft ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen, bestehende Kontakte zu pflegen und Kooperationen zu starten. Bei diesem Vernetzungstreffen werden wir den inhaltlichen Fokus auf Treibhausgas-Einsparpotenziale im ANK legen. Zu diesem Thema möchten wir gern mit Ihnen Herausforderungen und wirksame Maßnahmen gemeinsam diskutieren.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung auf unserer Website.
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Flächen in kirchlicher Hand naturnah gestalten mit der Förderung „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“
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17.03.2026, 16:00–18:00 Uhr, online
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Wie lassen sich kirchliche Flächen wie Friedhöfe klimafreundlich, artenreich und klimaangepasst gestalten? Und wie kann das Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ auch von kirchlichen Akteur*innen in Anspruch genommen werden?
Im Online-Seminar stellen wir Ihnen Grundprinzipien naturnaher Grünflächen sowie Beispiele aus der Praxis vor. Zudem gehen wir spezifisch darauf ein, welche Förderbedingungen gelten und wie Kirchengemeinden Anträge stellen können.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung auf unserer Website.
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1. KNK-Fachsprechstunde
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26.03.2026, 10:00–11:00 Uhr, online
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Sie wünschen sich Input zu einem konkreten Thema? Sie möchten Ihr Projekt mit KNK-Expert*innen diskutieren? Dann sind Sie herzlich eingeladen, an unserer Fachsprechstunde teilzunehmen. Sie findet jeweils am letzten Donnerstag im Monat online statt. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.
Das Thema dieser Fachsprechstunde: Waldbauliche Maßnahmen
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung auf unserer Website.
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ODK-Netzwerktreffen „Natürlicher Klimaschutz in Meeren und an Küsten“
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26.03.2026, 14:00–20:00 Uhr, online
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Das Deutsche Komitee der UN-Ozeandekade (ODK), das KNK und der Blue Action Fund laden Sie herzlich zum Netzwerktreffen ein.
Die Veranstaltung fokussiert in Vorträgen, Projektpräsentationen und einer Fish-Bowl-Diskussion nationale und internationale Perspektiven auf den Natürlichen Klimaschutz in den Meeren und an den Küsten. Konkrete Maßnahmen werden vorgestellt und die Bedeutung von natürlichem marinen Klimaschutz im Rahmen der Ozeandekade und im deutschlandweiten Netzwerk des Deutschen Komitees der ODK diskutiert.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.
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Das KNK vor Ort mit einem Infostand:
- 38. Deutscher Naturschutztag / BBN, BfN, DNR, Bundesland Berlin, 10.–14.03.2026, Berlin, Inhalte: Grundlagen erfolgreichen Naturschutzes, Stadtnaturschutz, Herausforderungen auf Landschaftsebene, Biodiversitätsmonitoring, Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen, Bewertung rechtlicher Vorgaben
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Im Projekt wurde ein artenreiches, klimaresilientes Firmengelände geschaffen, das ökologische Funktionen stärkt und Überschwemmungsgefahren bei Starkregen mindert.
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Das ANK-Modellvorhaben widmet sich dem Schutz gefährdeter Hochmoore. Der Schwerpunkt liegt auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen, deren Renaturierung besondere Herausforderungen mit sich bringt.
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Beratungshotline
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Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.
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Wir beantworten Ihre Fragen zu den Förderprogrammen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz. Bei Bedarf vermitteln wir Sie an spezialisierte Beratungsstellen bei Förderbanken und Projektträger*innen. Hotline: 030 72618 0200 Sie erreichen uns telefonisch montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr. Oder schreiben Sie uns eine Nachricht – über das Kontaktformular oder per E-Mail an knk@z-u-g.org.
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3 FRAGEN AN ... JULIA PONGRATZ
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Professorin Julia Pongratz von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München erklärt im Interview, warum die Landnutzung für den Klimaschutz eine Schlüsselrolle spielt und welche Ökosysteme das größte Potenzial haben, Kohlenstoff zu binden.
Julia Pongratz leitet an der LMU München den Lehrstuhl für Physische Geographie und Landnutzungssysteme. Sie ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz (WBNK) und im Expertenrat für Klimafragen (ERK).
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Im ersten KNK-Hintergrundpapier wird grundlegend der Natürliche Klimaschutz erläutert, d.h. wie intakte Ökosysteme Klimaschutz, Biodiversität und Klimaanpassung unterstützen. Das Papier geht auf die Bedeutung und Funktion intakter Ökosysteme sowie den LULUCF-Sektor als Stellschraube der deutschen Klimapolitik ein und stellt exemplarisch verschiedene Ökosysteme und ihre Leistungen vor.
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Die im Auftrag des Wissenschaftlichen Beirats für Natürlichen Klimaschutz (WBNK) erstellte Machbarkeitsstudie zeigt, wie Fernerkundungsdaten aus Satelliten-, Luftbild- und weiteren Erfassungssystemen das bestehende Waldmonitoring sinnvoll ergänzen können.
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Natur stärken – Klima schützen: Inspiration und Beratung auf der Grünen Woche
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Individuelle Beratung rund um das ANK sowie Einblicke und Inspiration aus der Praxis – das bot das KNK bei der Grünen Woche 2026 in Berlin. Das KNK war damit Teil des Messeauftritts des Bundesumweltministeriums, das in diesem Jahr unter dem Motto „Natur stärken – Klima schützen“ präsent war.
Wie Natürlicher Klimaschutz in der Praxis funktioniert, das brachte das KNK durch konkrete Beispiele in die Messehallen:
- (Klima-)Landschaften gestalten mit Agroforst – dieses Thema beleuchteten die KNK-Expertin Dr. Elke Burow und Dr. Philipp Gerhardt, Geschäftsführer der Deutschen Agroforst GmbH. Agroforstsysteme können als Kohlenstoffsenke einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zusätzlich unterstützen Agroforstsysteme den Wasserrückhalt in der Fläche, sorgen lokal für Abkühlung und stärken die Biodiversität.
- Ein zweiter Talk bot Einblicke in das Thema Chancen wiedervernässter Moore für Klimaschutz und Landwirtschaft. Dr. Elena Zydek vom Projekt Klimafarm sprach mit dem KNK-Moorexperten Kevin Keiner über Ansätze und Herausforderungen, wie Moorschutz, Klimaschutz und Landwirtschaft zusammengebracht werden können.
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Das Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz (KNK) ist die zentrale Anlaufstelle für das Thema Natürlicher Klimaschutz auf Bundesebene. Es ist Teil des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) des Bundesumweltministeriums.
Das KNK bietet Beratung zu allen Fragen rund um den Natürlichen Klimaschutz, informiert über Fördermöglichkeiten, stellt Fachinformationen bereit und bringt Akteur*innen und Interessierte in Veranstaltungen zusammen. |
| Ein Geschäftsbereich der: |
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